Naturschiefer
ist als Baustoff in ganz Europa verbreitet. Dies liegt zum einen
an den in fast
allen europäischen Ländern vorhandenen Schiefervorkommen,
aber auch daran, dass es in europäischen Ländern einen
ausgeprägten Hang zu lange haltbaren Gebäuden gibt. |
Im Gegensatz zur Wohnkultur
in vielen aussereuropäischen Ländern, werden hier Häuser zumeist
auf Generationen geplant und gebaut. Traditionell bleibt man zumeist
ansässig, wo man wohnt, und die Folgegenerationen hatten zumindest
in der Vergangenheit eher die Neigung, "heimattreu" zu bleiben
und übernahmen die Elternhäuser. Langlebige Baustoffe hatten so
die besten Chancen.
Aktuell schätzt man verstärkt die ökologischen Eigenschaften von
Naturschiefer. Er ist in Gewinnung und Verarbeitung sehr umweltverträglich
und ist in Hinsicht auf eine spätere Entsorgung unproblematisch.
Entstehender Bauschutt kann ohne Risiken in die Natur zurückgegeben
werden, und einer Renaturierung von Abraumhalden oder Deponien
steht nichts im Wege. |
Je weiter der ökologische Gedanke
in allen europäischen Ländern fussfasst, um so wichtiger werden
Naturbaustoffe beim Neubau und bei der Renovierung. Bei der Sanierung
alter Bausubstanz ist es überdies eine Stilfrage, welche Baustoffe
verwendet werden. Naturschiefer gehört auch hier zur ersten Wahl. |